UNTERNEHMENSGESCHICHTE

2020
Unser Autohaus ist wie die gesamte Wirtschaft durch die Corona-Pandemie betroffen. Das oberste Ziel ist es, die Arbeitsplätze der 25 Mitarbeiter zu erhalten. Trotz des Konjunktureinbruchs wird das Autohaus auf die Elektromobilität weiter vorbereitet. Um Energie zu sparen wird die Werkstattbeleuchtung vollständig auf LED umgerüstet. Im Zuge der Modernisierung, wird die gesamte Elektrik aus den 50er-Jahren entfernt und vollständig neu installiert. Alle Werkstattarbeitsplätze werden mit Energieterminals ausgestattet, um die mobile Ladesäule in Zukunft überall problemlos betreiben zu können.

2000
Ab dem Jahr 2000 treten neue Corporate Identity Richtlinien der Marke Volkswagen in Kraft. Dafür werden die Verkaufsräume und die Büros nach dem "Piazza"-Konzept nach Volkswagen Vorgaben modernisiert. Die Größte Veränderung entsteht in der Hauptstraße 44. Der Ausstellungsraum wird entkernt und das dahinter angeschlossene Lager abgerissen. Es entsteht ein Heller und freundlicher Verkaufsraum mit gläsernen Verkaufsbüros und Kundentoilette. Anstelle des Lagers wird eine Auslieferungshalle und eine Dialogannahme errichtet. Um den Geschäftsbetrieb nicht zu unterbrechen, wird die Serviceannahme vorübergehend in die Auslieferungshalle verlegt, um die Serviceannahme ebenfalls einer Modernisierung zu unterziehen.

Um die Servicequalität auf gewohnt hohem Standard zu halten wird eine Qualitätsmanagement nach den Vorgaben der DIN EN ISO 9001 ff eingeführt. Einher gehen damit auch die Servicestandards der Volkswagen AG. Dafür wurden neue Werkstatteinrichtungen beschafft und das Spezialwerkzeug umfassend erweitert. Die Standards der ISO 9001 fordern ab sofort jährliche Qualitätsaudits.

1995
Das gesamte Betriebsgelände wird saniert und geteert. Eine Entwässerung wird installeiert um unseren hohen Umweltschutzansprüchen gerecht zu werden. Bei den Sanierungsarbeiten kommen Altlasten aus der Besarzungszeit (1945 - 1950) ans Tageslicht. Das ölversäuchte Erdreich muss aufwendig entsorgt werden.

1987
Ein neuer Ausstellungsraum entsteht. Nun können die zu verkaufenden Fahrzeuge angemessen präsentiert werden. Die helle und offene Ausstellungshalle bringt die neuen Volkswagen besser zur Geltung. Die Ausstellungshalle kann jetzt auch besser als zuvor von der Straße aus eingesehen werden.

1981
Der jüngste Sohn von Ludwig und Maria Biggel, Thomas, übernimmt das Unternehmen zum 1. Januar 1981 und führt es unter dem selben Namen in vierter Generation weiter. Der ausgebildete Kfz-Mechaniker und Kfz-Fachbetriebswirt ergänzt zu der Zeit seine Ausbildung zum Kfz-Meister.

1976
Der Kundenkreis wächst stetig schnell und der Betrieb wird nochmals erweitert. Ludwig Biggel beschäftigt derzeit schon 24 Mitarbeiter. Es müssen neue Sozialräume und ein entsprechend großer Schulungs- und Aufenthaltsraum gebaut werden. Das Lager wird neu eingerichtet. Eine neue Werkstatthalle entsteht. Diese wird auf die neuen Arbeitstechniken umgestellt und mit den neuesten Testgeräten und Prüfwerkzeugen ausgestattet.

1961
Unser Unternehmen wird zu einem vollwertigen Volkswagen Vertragshändler. Ab sofort wird mit Fahrzeugen der Volkswagen AG auch direkt gehandelt. Derzeit sind vom Geschäftsführer Ludwig Biggel vier Gesellen und drei Lehrlinge angestellt.

1953
Unser Unternehmen wird 1953 zu einer Volkswagen Vertragswerkstatt der Verkauf erfolgt als Unterhändler. Derzeit sind vom Geschäftsführer Ludwig Biggel zwei Gesellen und zwei Lehrlinge in unserem Unternehmen angestellt. Das Autohaus Ludwig Biggel wird Teil des internationalen Durchbruchs der Marke Volkswagen und des Wirtschaftswunders in Deutschland.

1950
Der Sohn Ludwig Biggel (jun.), Kfz-Meister, kehrt aus der Kriegsgefangenschaft heim. Er übernimmt den väterlichen Betrieb und führt ihn in dritter Generation weiter. Die bis damals noch mit Wasserkraft betriebene Werkstatt wird für Kfz-Reparaturen umgebaut. Verkauft werden Fahrzeuge der Marken "ADLER", "DÜRKOPP", "NSU" und "TRIUMPF". Die Tankstelle wird modernisiert und eine neue Doppelsäulen-Tankstelle ensteht.

1945
Unser Unternehmen ist von 1945 bis 1950 durch die französiche Besatzungsmacht beschlagnahmt. Die französische Armee nutzt unsere Werkstatt für die Wartung ihrer Fahrzeuge und die Büros als Kommanduzentrale.

1920
Ludwig Biggel führt als Mechaniker-Meister das Unternehmen allein weiter. Er betreibt den Verkauf und die Reparatur von Motorrädern, Fahrrädern und Nähmaschinen. Es entsteht die erste Tankstelle zwischen Friedrichshafen und Lindau unter dem Namen "DAPOLIN" dann "STANDARD" und heute "ESSO".

1895
Die beiden Söhne August und Ludwig Biggel übernehmen das väterliche Unternehmen und führen es unter dem Namen "Gebrüder Biggel" weiter.

1880
Johann Baptist Biggel, Mühlenbauer aus Berg bei Niederwangen, empfiehlt sich 1880 der werten Kundschaft des verstorbenen Martin Schmid, Mechaniker für Mühlenbau, Bau und Reparatur von landwirtschaftlichen Maschinen aus Nonnenbach, dessen Witwe, Pauline Schmid, er heiratet.

1847
Der älteste, uns bekannte Nachweis über unsere Werkstatt ist die unten abgebildete Anzeige aus dem "Württembergischen Seeblatt" vom 20. Mai 1847. In der "Geschäftsempfehlung" empfiehlt sich J. F. Heimpel der Kundschaft von J. G. Ochsenreiter, dessen Huf- und Hammerschmiede er käuflich an sich gebracht hat.